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  • ROMAN SAXER

BERICHT


Sai Pai und ich trafen Schwester Lucia und konnten ihr dank der erfolgreichen Versteigerung eines Bildes 2000 Dollar für den Tages-Kindergarten in Yangon übergeben. Riesig war die Freude über diese unerwartete Spende. Wie in Mindat betreuen die Schwestern auch in Yangon Kleinkinder aus den Slums, egal welcher Konfession sie angehören. Dies ist eine sehr grosse Herausforderung, welche von den Eltern Toleranz und Verständnis abverlangt. Oft ist diese “Toleranz” unter Druck der wirtschaftlichen Situation der Eltern entstanden. Der Kinderhort fördert so aber in einem oft angespannten Umfeld das Verständnis für die “anderen Religionen” im Township.

Die kleinen 3 Monster sind inzwischen 3 kleine Mönche. Ihre Hauterkrankung ist geheilt und es geht Ihnen gut. Ihre Eltern haben sich aber seit einem Jahr nicht mehr gemeldet und es ist daher anzunehmen, dass sie die nächsten Jahre in der Klosterschule verbringen werden. Sie sind jetzt 4 und 5 Jahre alt. Wir sponserten die Verpflegung der 160 Kinder und 25 Betreuer für einen Tag ( 2 Mahlzeiten). Diese Kosten belaufen sich auf 400 dollar.

Dank einer großzügigen Einzelspende durften wir dem Kindergarten in Mindat im Chin-State zusätzlich 800 Dollar überweisen. Mary, die Betreuerin, und ihre Schützlinge sind zutiefst dankbar. Mary kann zusätzliche Hygieneartikel und Lehrmittel kaufen. Auch gibt es jetzt öfter Gemüse und Fleisch zum Mittagessen. Wie in Yangon bezahlen nur die wenigsten Eltern ( 5 von 30 Eltern) die Kindergartengebühr von 3 Dollar pro Monat.

Thimoty hat erfolgreich die Aufnahme ans CVT (Center for vocational training) http://www.cvt-myanmar.org/ bestanden und bekommt vom Hotel Belmond (das beste Hotel in Yangon) eine Festanstellung

Für zwei Mädchen aus Abigails Gruppe konnte ich eine Anstellung mit Betreuung als Näherinnen bei meiner guten Freundin Wendy organisieren. Wendy bildet vor Ort mit ihrer Firma und Organisation benachteiligte Jugendliche aus und ermöglicht ihnen später, erfolgreich eine Arbeit aufzunehmen und sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten.

Die zwei ältesten Jungs von Abigail haben auch beim zweiten Anlauf den Schulabschluss Grade 10 nicht bestanden. Ich organisierte ihnen beiden ein Interview an einer französischen Institution, welche junge Menschen in der Gastronomie ausbildet. Leider verlief das Interview zu Ungunsten der Jungs. Motivation und Ehrgeiz und Weitsicht fehlen oft bei den Jugendlichen aus dem Slum. Sie warten einfach mal ab, bis irgend jemand für sie entscheidet. Abigail ist jetzt gefordert. Die Jungs sind 18 Jahre alt und müssen eine Arbeit aufnehmen oder zurück ins Dorf. Es kann nicht sein, dass sie einfach weiterhin bei Abigail in der Wohnung rumhängen.

Unsere Buchhaltung stimmt wie immer auf den letzten Kyat und Sai Pai macht eine sehr gute Arbeit für unseren Vereinlife. Er kontrollierte die Renovation der Asegyi Schule. Und nach Abrechnung und Kontrolle vor Ort konnte er die Rechnung von 800 Dollar begleichen.


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